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Petitionen von Bürgern gegen den Windpark von Landtag abgelehnt

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung wäre sinnvoll gewesen ….

Der Petitionsausschuss im Landtag hat die beiden Petitionen von Bürgern zum Windpark abgelehnt. Der Ausschuss hat allerdings darauf hingewiesen, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung im Vorfeld der Genehmigung sinnvoll gewesen wäre und eine solche für künftige Projekte auch empfohlen werde. Außerdem war zu hören, dass durch die laufenden Klagen ohnehin zu erwarten sei, dass das Genehmigungsverfahren nochmals aufgerollt werde.

Viele gute Gründe gegen die Genehmigung des Windparks

Formale Anforderungen nicht eingehalten und schwerwiegende Bedenken von Experten ignoriert

Wichtige topographische Aspekte wurden nicht berücksichtigt. Wäre dies geschehen, wäre die genehmigungspflichtige Höhe der Windräder um 40 Meter größer ausgefallen.

Die Windräder sollen auf einem Untergrund aus Gips und Anhydrit gebaut werden. Beides sind Salzgesteine, die sehr leicht löslich und nicht für eine Bebauung geeignet sind. Die Baugrundsituation wird sogar als „höchst riskant“ eingestuft.

Die Stellungnahme des Umweltzentrums zeigt, dass für den Burgberg bedeutende Prüfungen hinsichtlich des Tierschutzes nicht durchgeführt worden sind. Während man die Waldschnepfe überhaupt nicht berücksichtigt hat, wurde bezüglich der im Burgbergwald beheimateten Rotmilan-Population behauptet, dass diese sich dort eigentlich gar nicht aufhalten dürfte. Naja, wenn das nur auch der Rotmilan gewusst hätte ….

Und der Menschenschutz? Der wurde im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nahezu komplett vergessen. So teilen die Anwohner, beispielsweise in Ölhaus oder Lorenzenzimmern das gleiche Schicksal wie die Waldschnepfe: Man tut so, als gäbe es sie nicht. Das ist äußerst bedauernswert. Noch bedauernswerter ist, dass man den nur etwa 700 Meter vom Windpark entfernten Naturkindergarten ebenso wenig berücksichtigt hat, wie die erhöhte Waldbrandgefahr, die von den Windrädern ausgeht.

Neutralität des Landkreises bei der Genehmigung des Windparks muss in Frage gestellt werden

Der Landkreis erhält 3% "Provision" aus den Einnahmen des Windparkbetreibers

Es ist schon sehr verwunderlich, dass eine Behörde, die über die Genehmigung eines Windparks "neutral" entscheiden soll, letztlich Geld aus dem Betrieb der Anlagen erhält. In der Politik ist eine solche Vorgehensweise normalerweise ein "no-go", dort dürfen Nutznießer oder in der Sache befangene Personen erst gar nicht an Abstimmungen teilnehmen und noch viel weniger eine Genehmigung erteilen. Fälle, in denen diese Vorgaben nicht eingehalten werden, gibt es auch in der Politik leider trotzdem immer wieder. Werden sie jedoch aufgedeckt und strafrechtlich verfolgt, kommt es zur Verurteilung derer, die solche Vetternwirtschaft betrieben haben. Gerne wird dann auch von "Korruption" gesprochen. Ist die versprochene Provision mit ein entscheidender Grund, warum der Landkreis entgegen gegensätzlicher Stellungnahmen von Sachverständigen die Windräder im Burgberggebiet genehmigt hat?

Bilder: Zwei abgeholzte Bereiche für die künftigen Windräder

Warum ignorieren Landrat und Politiker das Wohl von Mensch und Umwelt?

Fragen Sie Landrat Bauer und Abgeordnete Niemann, warum keine ausreichende Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt wurde

Bei einer öffentlichen Veranstaltung sagte ein Anwohner: Wenn dem Landrat Bauer und Frau Niemann schon die Menschen egal sind, dann hätten sie sich wenigstens etwas intensiver mit dem Schutz des Burgbergwaldes und der dort lebenden Tiere beschäftigen können“. Es ist schon sehr bedauerlich, dass die Bedürfnisse und Nöte von Menschen bei Windpark-Genehmigungen, vor allem in Baden-Württemberg, praktisch keine Rolle mehr spielen. Normalerweise werden wenigstens die Bedürfnisse von Storch, Waldschnepfe, Rotmilan und anderen Tieren eingehend untersucht. Aber die sind im Falle des Windparks auf dem Burgberg ebenfalls weitgehend ignoriert worden.

Kontaktdaten Landrat Gerhard Bauer

g.bauer@lrasha.de
Telefon: 0791-755-7216

Kontaktdaten Abgeordnete Jutta Niemann, energiepolitische Sprecherin der Grünen im Landtag BW

jutta.niemann@gruene.landtag-bw.de
Telefon 0791-9464985 (Wahlkreisbüro SHA)
und 0711-20636112 (Büro im Landtag)

Warum bauen die W-I-N-D Energien GmbH keine Windräder auf der Gemarkung von Kircheim unter Teck?

Fragen Sie die geschäftsführenden Gesellschafter der W-I-N-D Energien GmbH

Warum gibt es keine Windräder auf der Gemarkung Kirchheim unter Teck? Weil es in der Bevölkerung keine Unterstützung dafür gibt. Wahrscheinlich auch deshalb, weil die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Alexander Wiethüchter und Jochen Kreidenweiss keinen Windpark mit all seinen negativen Begleiterscheinungen vor der eigenen Haustüre stehen haben wollen. Zumindest ist davon auszugehen, dass die beiden ihre Kinder nicht in einem Kindergarten unterbringen wollen, der sich in nur 700 Meter Entfernung vom nächsten Windrad befindet - Achtung Einswurf und erhöhte Waldbrandgefahr

Sagen sie den Windpark-Initiatoren aus Kirchheim unter Teck Ihre Meinung. Rufen Sie an oder schreiben Sie eine Nachricht:

Kontaktdaten geschäftsführender Gesellschafter Alexander Wiethüchter

a.wiethuechter@w-i-n-d-energien.de 
Telefon 07021-8045962

Kontaktdaten geschäftsführender Gesellschafter Jochen Kreidenweiss

j.kreidenweiss@w-i-n-d-energien.de 
Telefon 07021-8045962

Gegen den Windpark auf dem Burgberg

Wer setzt sich derzeit aktiv für den Erhalt des Naturraumes Burgberg ein?

Es gibt eine Reihe betroffener Menschen, die am Rande des geplanten Windparks leben, die sich schon seit Jahren mit sehr viel Engagement für ein rechtskonformes und faires Genehmigungsverfahren einsetzen. Auch die Bürgerinitiative Genie ist aktiv geworden. Doch trotz aller Anstrengungen ist es den Kritikern des geplanten Windparks Burgberg bisher nicht vergönnt gewesen, eine ihrem Einsatz entsprechend große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erzeugen. Wir wollen den aktiven und den passiven Unterstützern eine Stimme geben und sie dabei unterstützen besser wahrgenommen zu werden.

Unsere größte Anerkennung findet die Arbeit des Landschaftspflegeverbandes Bayern, der gegen die Genehmigung der Windräder auf dem Burgberg Klage eingereicht hat.

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Wer wir sind

Bei uns müssen Sie nicht erst Mitglied werden, um sich aktiv für den Schutz des Burgberges einsetzen zu können

Wir sind eine Interessengemeinschaft. Wir sind Menschen aus der Region aller Altersklassen, mit verschiedensten Berufen und auch unterschiedlichen Beweggründen, sich gegen den Windpark auf dem Burgberg einzusetzen. Während mache ganz einfach „nur“ die Einhaltung von Recht und Ordnung bei der Genehmigung des Burgberg-Windparks verlangen, wollen andere einen für Mensch und Tier in der Region enorm bedeutsamen Lebens- und Rückzugsraum so erhalten wie er ist. Sei es für sich selbst, für die Kinder oder die Enkelkinder.

Wir sind kein Verein, wir haben keine Mitglieder, wir haben auch keine Statuten. Wir sind auf neudeutsch ein „Schwarm“. Wir haben gemeinsame Ziele und wir arbeiten daran, diese zu verwirklichen. Wir wollen erreichen, dass über den geplanten Windpark auf dem Burgberg mehr gesprochen wird, auch gerade über das, was bei der Genehmigung schief gelaufen ist und unbedingt noch korrigiert werden muss.

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